Warum Bitcoin in den letzten 24 Stunden gefallen ist

Was ist passiert?

Die Bedenken bezüglich des Krypto-Minings haben den Preis von Bitcoin heute beeinträchtigt, wobei die weltweit größte Kryptowährung in den letzten 24 Stunden um 4,6% gefallen ist.

Diese kurzfristige Entwicklung hat die renommierte Wachstumsinvestorin Cathie Wood nicht davon abgehalten, ein astronomisches Kursziel für Bitcoin zu setzen. Wood glaubt, dass der Bitcoin um 1.000% steigen könnte, was den derzeitigen Preis des Tokens von 50.000$ um weitere 500.000$ erhöhen würde.

Was bedeutet das?

Heute haben Schlagzeilen, die darauf hindeuten, dass wichtige Bitcoin-Mining-Länder wie Kasachstan weniger freundlich zu Minern sein könnten, einige über die pessimistische regulatorische Haltung beunruhigt, die unter den Regulierungsbehörden der großen Krypto-Mining-Märkte zunimmt.

China ist bereits hart gegen das Krypto-Mining vorgegangen, und auch die USA scheinen sich mit den Umweltauswirkungen dieser energieintensiven Tätigkeit zu befassen.Aber Bitcoin-Fans wie Cathie Wood scheinen über diesen negativen kurzfristigen Faktor hinwegzusehen. Sie glaubt, dass die institutionelle Akzeptanz von Bitcoin den Kurs auf ein viel höheres Niveau treiben könnte.

Wood argumentiert, dass trotz der scheinbar hohen Korrelation zwischen Bitcoin und anderen Risikoaktiva während dieser omikron-bedingten Marktdelle die digitale Währung eigentlich ein „niedrig korrelierendes“ Asset ist. Institutionelle Anleger, die eine Diversifizierung ihres Portfolios anstreben, könnten Bitcoin schnell übernehmen, um die risikobereinigten Erträge zu verbessern.

Wood nennt das relativ geringe institutionelle Engagement in Kryptowährungen und den Status von Bitcoin als Top-Kryptowährung als Gründe dafür, dass gerade dieser Token massive Kapitalzuflüsse erleben könnte.

Was nun?

Die Idee, dass institutionelles Geld wahrscheinlich zuerst in Bitcoin fließen wird, ist nicht unbedingt eine ungewöhnliche Ansicht. Die jüngsten Kapitalzuflüsse in Bitcoin als Ergebnis verschiedener ETFs und anderer Anlageprodukte, die auf Bitcoin abzielen, sind sicherlich etwas, das man beobachten sollte. Es ist möglich, dass die längerfristige Erfolgsbilanz von Bitcoin auf dem Kryptomarkt der Katalysator für eine verstärkte Nutzung des Portfolios sein könnte.

Es bleibt jedoch abzuwarten, inwieweit sich Bitcoin in geringer Korrelation zu anderen spekulativen Risikoanlagen bewegt. Darüber haben die Anleger schon seit einiger Zeit nachgedacht, ebenso wie über die Volatilität des gesamten Sektors.

Wood hat ein hohes Kursziel gesetzt, und es bleibt abzuwarten, ob sie mit ihrer Prognose letztlich Recht behält. Allerdings wird die institutionelle Übernahme von Bitcoin wahrscheinlich weiterhin ein wichtiger Impulsgeber sein, den die Anleger bei der Bewertung der Kryptowährung im Auge behalten.