Warum die Bakkt-Aktie am Dienstag stark schwankte

Was ist passiert?

Die Aktien von Bakkt Holdings wurden am Dienstag mit extremer Volatilität gehandelt. Die Aktie stieg zunächst um 22,9 % und sank dann um bis zu 28,8 %. Sie beendete die Sitzung mit einem Minus von 22,3 % – allerdings immer noch weit über dem Wert, mit dem sie die letzte Handelswoche beendet hatte.

Der Anbieter von Krypto-Derivaten zog die Aufmerksamkeit der Händler auf sich, nachdem am Montagmorgen bekannt wurde, dass er eine Partnerschaft mit Mastercard eingegangen ist, um Händlern, Banken und Finanztechnologieunternehmen in den USA dabei zu helfen, Lösungen und Dienstleistungen für Kryptowährungen anzubieten.

Was nun?

Die Dienstleistungen, auf die Mastercard-Partner dank dieser Bakkt-Integration zugreifen können, „umfassen die Möglichkeit für Verbraucher, digitale Vermögenswerte über Depot-Wallets zu kaufen, zu verkaufen und zu halten, die von der Bakkt-Plattform angetrieben werden, sowie eine rationalisierte Ausgabe von Krypto-Debit- und -Kreditkarten mit Markenzeichen“.

Mastercard sagte auch, dass es Kryptowährungen in seine Treueprogrammangebote integrieren wird.

Bakkt gab am Montagnachmittag außerdem bekannt, dass eine neue Partnerschaft mit dem Zahlungs- und Finanztechnologieunternehmen Fiserve erweiterte Möglichkeiten für den Transfer von Geldern in und aus mobilen Wallets bieten wird, was die Nutzung von Kryptowährungen praktischer macht.

Was bedeuted das?

Die heftigen Kursschwankungen von Bakkt am Dienstag deuten darauf hin, dass die Anleger Schwierigkeiten haben zu entscheiden, ob diese Geschäfte und der damit verbundene Hype bereits vollständig in die Bewertung der Tech-Aktie eingeflossen sind oder nicht.

Darüber hinaus könnte ein Großteil der Volatilität einfach auf Daytrader-Aktionen zurückzuführen sein. Die Schwankungen waren so extrem, dass der Handel mit der Aktie zu einem bestimmten Zeitpunkt während der Sitzung vorübergehend eingestellt wurde.

Die turbulente Phase ist wahrscheinlich noch nicht vorbei: Bakkt-Aktionäre sollten sich in den kommenden Handelstagen auf mehr Volatilität einstellen.