Die 3 peinlichsten Fehler des Crypto Trading Hamsters

Manche Menschen investieren in Kryptowährungen, weil sie aus der Tretmühle aussteigen wollen. Inspiriert von den Geschichten der Bitcoin (BTC)-Milliardäre, hoffen sie, dass sie auch finanziell unabhängig werden und früh in Rente gehen können.

Aber Krypto-Handelshamster Mt. Goxx ist anders. Er liebt seine Tretmühle – auch bekannt als sein „Intentionsrad“ – mit dem er eine von 30 Kryptowährungen für den Handel auswählt. Dann flitzt er entweder durch einen „Kauf“- oder „Verkauf“-Tunnel, um seine Handelspläne bekannt zu geben.

Mr. Goxx hat sein eigenes Büro und über 12.000 Fans seines Live-Streams. Und laut der Krypto-Nachrichtenseite Protos ist sein Portfolio im September um fast 30 % gestiegen, seit er im Juni mit dem Handel begonnen hat.

Laut CoinMarketCap-Daten ist die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung im gleichen Zeitraum um 40 % gestiegen.

Wenn man sich die Schlagzeilen ansieht, könnte man meinen, dass Mr. Goxx nichts falsch machen kann. Aber eine schnelle Analyse seiner Geschäfte zeigt, dass unser pelziger Freund nicht ganz das Handelsgenie ist, das er zu sein scheint. Hier sind einige seiner größten Fehler.

1. Er kann sich nicht entscheiden

An seinem ersten Handelstag (12. Juni) hat Mr. Goxx vielleicht nur seine Tunnel getestet. Er kaufte Stellar (XLM) und Polkadot (DOT), nur um sie Minuten später wieder zu verkaufen – und er verlor bei beiden Geschäften Geld. Aber das war nicht nur Aufregung am ersten Tag: Der frenetische Handel von Herrn Goxx ging weiter.

Tatsächlich wiederholte er das gleiche Kauf-Verkaufsmuster mit DOT im Juli noch zweimal und verlor dabei etwa 4 % seiner 20-Euro-Investition. Was noch wichtiger ist: Hätte er die 1,44 DOT, die er ursprünglich gekauft hatte, behalten, wären sie heute fast doppelt so viel wert.

Die meisten Kryptowährungs-Apps und -Börsen erheben eine Art Gebühr für jeden Handel. Das wiederholte Kaufen und Verkaufen desselben Tokens ist also kein guter Plan, vor allem nicht, wenn man dabei einen Verlust macht. Mr. Goxx hat in fast vier Monaten fast 170 Geschäfte getätigt.

2. Er hat während des Solana (SOL) Sommers kein Vermögen gemacht.

Kryptowährungen mit intelligenten Verträgen haben den Markt in den letzten Monaten im Sturm erobert. Smart Contracts sind winzige Codestücke, die auf der Blockchain leben und es ermöglichen, Anwendungen auf dem Netzwerk zu erstellen. Sie sind besonders wichtig für die boomende dezentralisierte Finanzbranche (DeFi).

Ethereum (ETH) war der erste Anbieter in diesem Bereich, aber sein Netzwerk ist überlastet und teuer. Infolgedessen schossen die Preise verschiedener Ethereum-Alternativen in die Höhe.

Insbesondere Solana, das seit der Aufnahme des Handels durch Herrn Goxx um über 370 % gestiegen ist.

Fairerweise muss man sagen, dass Herr Goxx einige programmierbare Kryptowährungen gekauft und verkauft hat.

Aber es scheint so, als ob Smart Contracts nicht sein Fachgebiet sind, und als Ergebnis verpasste er einige bedeutende Preisaktionen.

3. Sein Portfolio ist auf kleinere Kryptowährungen ausgerichtet

Der Handel mit Kryptowährungen kann schwankend und unvorhersehbar sein, und die Risiken steigen, wenn man mit kleineren Münzen handelt. Wenn Sie mit dem Handel beginnen, ist es daher sinnvoll, größere Coins wie Bitcoin und Ethereum zu kaufen.

Danach ist es eine gute Idee, sicherzustellen, dass diese weiterhin einen guten Prozentsatz Ihres Krypto-Portfolios ausmachen, selbst wenn Sie in weniger populäre Token abzweigen.

Laut Protos machen Bitcoin und Ethereum zusammen nur etwa ein Viertel des Portfolios von Herrn Goxx aus.

Er hat auch eine beträchtliche Menge von Tron (TRX) gekauft – es macht etwa ein Drittel seines Portfolios aus. Während Tron 37% zugelegt hat, seit Herr Goxx mit dem Handel begonnen hat, liegt das immer noch unter dem gesamten Kryptomarkt und ist im Vergleich zu seinen Konkurrenten glanzlos.

Natürlich kann es sein, dass Herr Goxx etwas weiß, was wir nicht wissen, und der Kurs von Tron könnte in die Höhe schnellen.

Aber diese Art von Tunnelblick kann leicht dazu führen, dass Investoren überfordert sind. Und ich bin mir nicht sicher, ob unser eingesperrter Krypto-Cracker hier einen Gewinner ausgemacht hat.